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Archiv für Geographie

ARCHIV FÜR GEOGRAPHIE

Das IfL besitzt mit seinem Archiv für Geographie eine in Deutschland einzigartige Sammlung von geographiehistorisch bedeutenden Materialien. Das Archiv wurde 1902 von Alphons Stübel als Archiv für Forschungsreisende gegründet. Zum Bestand gehören heute Briefe, Tagebücher, Manuskripte und Routenskizzen von mehr als einhundert Geographen und Forschungsreisenden, darunter Friedrich Ratzel, Hans Meyer, Walter Christaller und Wolfgang Hartke. Der umfangreiche Fundus  bildlicher Darstellungen umfasst historische  Fotografien und  Ansichtskarten,  Fotoalben sowie eine  Gemäldesammlung.

Alle Nachlässe sind durch Findbücher erschlossen, in vielen Beständen können Nutzer bereits  online recherchieren. Das Archiv bietet beste Voraussetzungen für disziplinhistorische Studien, Untersuchungen zum Kulturlandschaftswandel, zu ethnographischen Fragestellungen, zu Städtebau- und Architekturgeschichte usw.

Das Archiv für Geographie prüft gern die Übernahme von Nachlass- und Aktenmaterial und stellt seinerseits Exponate für Ausstellungen zur Verfügung; die Posterausstellungen des Archivs können ausgeliehen werden. Die folgenden Ausstellungen sind derzeit verfügbar:

  • Leipzig um 1900: Die Innenstadt in kolorierten Ansichtskarten  (40 Poster)
  • Universitas Antarctica. 100 Jahre deutsche Südpolarexpedition 1901-1903 unter der Leitung Erich von Drygalskis. (30 Poster)
  • Andenwelt - Gebirgswelten
  • Auf der "Saale" in die Neue Welt (ca. 80 gerahmte Fotografien)
  • Facetten aus dem Archiv für Geographie (30 gerahmte Poster)


Die Mitarbeiter der wissenschaftlichen Sammlungen innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft haben sich zu einem Arbeitskreis zusammengefunden. Über Mitglieder, Bestände und Aufgaben informiert die Broschüre „ Arbeitskreis Archive der Leibniz-Gemeinschaft".


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