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Fazit

METHODISCHE UND KONZEPTIONELLE PROBLEME DER GESELLSCHAFT-UMWELT-FORSCHUNG
Fazit


Peter WEICHHART zeigte sich prinzipiell erfreut, dass trotz „diffuser Vorgaben“ in der Diskussion eine „dennoch erstaunliche inhaltliche Koordination“ festzustellen gewesen sei (ähnlich Gerhard SCHURZ und Cordula KROPP). Daran anschließend wurden die Fragen gestellt, ob eine Publikation der Tagungsergebnisse und eine Nachfolgeveranstaltung ins Auge zu fassen seien. Alle folgenden Wortmeldungen waren diesbezüglich positiv. Benno WERLEN hob hervor, dass ein solches Projekt die Stellung der Sozialwissenschaften in der Ökologie- bzw. Gesellschaft-Umwelt-Forschung stärke. Achim DASCHKEIT gab zu bedenken, dass, um weiter zu kommen, konkrete Fragestellungen zu entwickeln seien, und auch Karl-Werner BRAND forderte für die Zukunft eine „zielgerichtete Diskussion.“ Eine Bündelung und Konzentration auf zentrale Fragen sei notwendig, um effektiv weiterarbeiten zu können. Von beiden wurde eine Art Strategiepapier gefordert.

Einigkeit herrschte in der Diskussion darüber, dass es darum gehe, jenseits von (geo-)deterministischen Ansätzen eine eigene sozialwissenschaftliche Sprache zur Thematisierung von Fragen der Gesellschaft-Umwelt-Forschung zu finden, um nicht als bloßer Datenzulieferer nachgefragt zu werden. Dabei komme es weniger darauf an, sich auf einen bestimmten theoretischen Ansatz zu einigen, als vielmehr gemeinsame Ansatzpunkte für die Bearbeitung der anfallenden Themen zu finden. Von mehreren Diskutanten wurde die Wichtigkeit betont, über den Punkt des bloßen Anreißens von Problemlagen hinauszukommen, die neu geschaffenen Kontakte zu intensivieren, den Diskurs inhaltlich stärker zu fokussieren und zu versuchen, längere Zeit miteinander am Problem (z.B. in Form eines weiteren Symposiums von mehreren Tagen) zu arbeiten und strategische Allianzen zu entwickeln.


 

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