
Wie viele andere Städte bestand Leipzig bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts im Wesentlichen aus dem mittelalterlichen Stadtkern, den kleine Vorstädte und Dörfer umgaben. Erst mit der Industrialisierung wuchsen die Teile zur Großstadt zusammen, und mit dem Umbau der Innenstadt um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde Leipzig schließlich zur pulsierenden Metropole. Dokumentiert ist der Wandel unter anderem in Ansichtskarten, rund 5000 Motive umfasst allein die Sammlung des IfL. Aus diesem Fundus schöpft die Posterausstellung "Leipzig um 1900". [mehr ...]
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Am 6. Oktober 1889 hatte er endlich sein Ziel erreicht: Er erklomm den Kilimandscharo und taufte den „höchsten Punkt afrikanischer und deutscher Erde“ in „Kaiser-Wilhelm-Spitze“. Der Mann, dem diese alpinistische Leistung gelang, war der Leipziger Verleger Hans Meyer. Sie machte ihn über Nacht in Deutschland und darüber hinaus berühmt. Fünfmal reiste Meyer zwischen 1886 und 1911 zu Forschungszwecken nach Ostafrika. Für seine Verdienste erhielt er viele Auszeichnungen, unter anderem wurde er 1915 auf den Lehrstuhl für Kolonialgeographie in Leipzig berufen. Anlässlich seines 150. Geburtstags hat das IfL eine Ausstellung zu Leben und Wirken Hans Meyers konzipiert. Die Schau ist vom 11. November 2008 bis 1. März 2009 im Naturkundemuseum Leipzig zu sehen. [... mehr]
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In kaum einem anderen Land wird die Frage nach der eigenen Identität so intensiv gestellt wie in Deutschland. Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg stellt mit der großen Ausstellung „Was ist deutsch?“ Antworten der letzten 200 Jahre zur Diskussion. In einer Mischung aus Ernst und Leichtigkeit werden fünf Themenfelder behandelt: „Sehnsucht“, „Vaterland“, „Glaube“, „Charakter“ und „Geist“.
Orientierung und ungewohnte Einblicke zu vielen geographischen Aspekten der in der Ausstellung behandelten Themen geben interaktive Karten und Animationen aus dem Nationalatlas des Leibniz-Instituts für Länderkunde. Die in Nürnberg präsentierten Informationen über Deutschland und die Deutschen können hier abgerufen werden.
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Mit dieser Poster-Ausstellung zum Thema EU-Osterweiterung wendet sich das Leibniz-Institut für Länderkunde an ein politisch und geographisch interessiertes Publikum. Die aktuelle Situation und die räumlichen Wandlungen im östlichen Europa werden anhand der Themenschwerpunkte "Verfall und Neubeginn", "Anpassungsprozesse", "Barrieren in den Köpfen", "Grenzen und grenzüberschreitende Beziehungen" bis hin zu "Ökonomisch-ökologische Entwicklungen", "Räumliche Verbindungen" und "Beziehungen und Länderüberblick" vermittelt.
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Posterausstellung, bestehend aus 26 Postern. Die Ausstellung wurde aus dem umfangreichen Archivbestand "Erste deutsche Südpolarexpedition" konzipiert. Sie spiegelt nicht nur den Verlauf und die wissenschaftlichen Ergebnisse der zweijährigen Forschungsreise wider, sondern auch die Vorgeschichte und die politischen Rahmenbedingungen der Polarforschung im imperialistischen Zeitalter. Erich Drygalski
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Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums der Andenexpedition des Leipziger Geographen Hans Meyer ((Link auf Nachlass Meyer und des Münchner Malers Rudolf Reschreiter 1903 wurde diese Ausstellung erarbeitet. Anhand von Postern und Originalen aus Archiv und Geographisches Zentralbibliothek wird die Erforschung und künstlerische Darstellung des südamerikanischen Gebirgsraums in Vergangenheit und Gegenwart dargestellt.
Als Begleitbuch erschien in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein die aufwändig gestaltete Publikation "Die Anden".
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Im Jahre 1893 unternahm das Berliner Reisebüro Carl Stangen eine Gesellschaftsreise quer durch Nordamerika. Ein Teilnehmer brachte zahlreiche Fotografien aus den USA mit, die im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen. Naturlandschaften und Naturphänomene, Wolkenkratzer und moderne Stadtbahnen - ein beeindruckendes Kaleidoskop der neuen Weltmacht USA zwischen New York und San Francisco.
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