Leibniz-Institut für Länderkunde
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Ausstellungen

AUSSTELLUNGEN
Afro-Brasil – Fotos afrikanischer Sklaven in Brasilien

Bis Brasilien als letztes Land der Erde 1888 endgültig die Sklaverei abschaffte, waren Millionen Afrikaner in das südamerikanische Land gebracht worden. Dort mussten sie auf den Plantagen, im Bergbau oder in den Haushalten der europäischen Oberschicht die Arbeit verrichten.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden  Africa-Festivals zeigt die Ausstellung Fotografien afrikanischer Sklaven aus den Beständen des Archivs für Geographie im Leibniz-Institut für Länderkunde und des Instituto Morreira Salles (Rio de Janeiro). Die Leipziger Bilder stammen aus der "Collection  Alphons Stübel". Stübel hatte von seinem fast zehnjährigen Aufenthalt in Südamerika (1868-1877) rund 1600 Fotografien mitgebracht, die er in südamerikanischen Fotoateliers erworben hatte. Die Fotos der Ausstellung zeigen Porträtbilder der Afrikaner (Typenbilder) und Fotografien aus der Alltagswelt der Sklaven.

Die Ausstellung "Afro-Brasil" war vom 13. Mai bis 3. Juni 2007 in Würzburg (Spitäle an der alten Mainbrücke) zu sehen.



Ausstellung „Was ist deutsch?“ im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg

In kaum einem anderen Land wird die Frage nach der eigenen Identität so intensiv gestellt wie in Deutschland. Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg stellt mit der großen Ausstellung „Was ist deutsch?“ Antworten der letzten 200 Jahre zur Diskussion. In einer Mischung aus Ernst und Leichtigkeit werden fünf Themenfelder behandelt: „Sehnsucht“, „Vaterland“, „Glaube“, „Charakter“ und „Geist“.

Orientierung und ungewohnte Einblicke zu vielen geographischen Aspekten der in der Ausstellung behandelten Themen geben interaktive Karten und Animationen aus dem Nationalatlas des Leibniz-Instituts für Länderkunde. Die in Nürnberg präsentierten Informationen über Deutschland und die Deutschen können  hier abgerufen werden.



Brücken, Barrieren und Bilder: Regionen im östlichen Europa

Mit dieser Poster-Ausstellung zum Thema EU-Osterweiterung wendet sich das Leibniz-Institut für Länderkunde an ein politisch und geographisch interessiertes Publikum. Die aktuelle Situation und die räumlichen Wandlungen im östlichen Europa werden anhand der Themenschwerpunkte "Verfall und Neubeginn", "Anpassungsprozesse", "Barrieren in den Köpfen", "Grenzen und grenzüberschreitende Beziehungen" bis hin zu "Ökonomisch-ökologische Entwicklungen", "Räumliche Verbindungen" und "Beziehungen und Länderüberblick" vermittelt.

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Vergangene Gegenwarten. Facetten aus dem Archiv für Geographie.

Anhand von 27 laminierten Postern gibt die Ausstellung Einblicke in ausgewählte Bestände des Archivs und damit in die Geschichte der deutschen Geographie. Zu den präsentierten Nachlässen zählen unter anderem  Friedrich Ratzel,  Hans Meyer,  Walter Christaller und  Ernst Neef.

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Universitas Antarctica. 100 Jahre deutsche Südpolarexpedition 1901-1903 unter der Leitung Erich von Drygalskis.

Posterausstellung, bestehend aus 26 Postern. Die Ausstellung wurde aus dem umfangreichen Archivbestand "Erste deutsche Südpolarexpedition" konzipiert. Sie spiegelt nicht nur den Verlauf und die wissenschaftlichen Ergebnisse der zweijährigen Forschungsreise wider, sondern auch die Vorgeschichte und die politischen Rahmenbedingungen der Polarforschung im imperialistischen Zeitalter.  Erich Drygalski

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Andenwelt - Gebirgswelten

Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums der Andenexpedition des Leipziger Geographen Hans Meyer ((Link auf Nachlass Meyer und des Münchner Malers Rudolf Reschreiter 1903 wurde diese Ausstellung erarbeitet. Anhand von Postern und Originalen aus Archiv und Geographisches Zentralbibliothek wird die Erforschung und künstlerische Darstellung des südamerikanischen Gebirgsraums in Vergangenheit und Gegenwart dargestellt.

Als  Begleitbuch erschien in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein die aufwändig gestaltete Publikation "Die Anden".

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Auf der "Saale" in die Neue Welt

Im Jahre 1893 unternahm das Berliner Reisebüro Carl Stangen eine Gesellschaftsreise quer durch Nordamerika. Ein Teilnehmer brachte zahlreiche Fotografien aus den USA mit, die im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen. Naturlandschaften und Naturphänomene, Wolkenkratzer und moderne Stadtbahnen - ein beeindruckendes Kaleidoskop der neuen Weltmacht USA zwischen New York und San Francisco.

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