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DANIEL GÖLER Rückzug aus der nördlichen Peripherie Russlands? Jüngere räumliche Entwicklungen im Hohen Norden Ostsibiriens und des Fernen Ostens - ein Beitrag zur peripheren Transformationsforschung Leipzig 2005. 160 S. (forum ifl; 3) ISBN 3-86082-054-0
Die vorliegende Studie ist eine leicht überarbeitete Druckfassung der Habilitationsschrift, welche im Mai 2004 an der Fakultät Geschichts- und Geowissenschaften der Universität Bamberg eingereicht wurde. Die Arbeit ist das zentrale Ergebnis eines gut fünf Jahre währenden Forschungsprozesses. Sie versteht sich als ein erster umfassender Beitrag zu dem gegenwärtigen, in entscheidenden Zügen völlig neuen raumstrukturellen Wandlungsprozess, der in der postsozialistischen Ära im russländischen Norden zu beobachten ist.
Dabei steht die Problematik eines unter einem enormen Veränderungs- und Anpassungsdruck stehenden Peripherraumes im Mittelpunkt. Auf empirischer Basis werden einerseits ausgewählte Aspekte einer insgesamt sehr großen Bandbreite peripherer Transformationsprozesse im Hohen Norden - vorwiegend bezogen auf Ostsibirien und den Fernen Osten - dokumentiert und analysiert; paradigmatisch wird eine strukturalistische Perspektive für einen geographischen Problemraum entworfen, in dem sich die über einen längeren Zeitraum angelegten Grundstrukturen erst im Kontext sehr rascher Veränderungen in ihrem ganzen Ausmaß offenbaren. Andererseits werden in einem weitergehenden, handlungsorientierten Schritt die Reaktionen der internen und externen Akteure sowie deren Problemlösungsstrategien thematisiert. 

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