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Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Greiz, Weida, Berga, Triebes, Hohenleuben, Elsterberg, Mylau und Netzschkau
Wissenschaftliche Bearbeitung unter Leitung von GERHARD HEMPEL.
Herausgegeben von HENRIETTE JOSEPH und HAIK THOMAS PORADA
Das an der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen gelegene nördliche Vogtland ist eines der landschaftlich reizvollsten Gebiete Mitteldeutschlands. Geprägt von den Tälern der Weißen Elster und der unteren Göltzsch ist die Mittelgebirgslandschaft sowohl in naturkundlicher als auch in historischer Sicht ein bemerkenswerter Raum. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die Gegend um Seelingstädt den westlichsten Ausläufer der Uranerzförderung. Während in den letzten Jahren die Folgen einer umfassenden Deindustrialisierung in den umliegenden Klein- und Mittelstädten deutliche Spuren hinterließen, ist die Umgestaltung der Uranbergbaufolgelandschaft zu einer international beachteten Erfolgsgeschichte geworden.
Der jetzt erschienene Band 68 „Das nördliche Vogtland um Greiz“ der Reihe „Landschaften in Deutschland – Werte der deutschen Heimat“ ist die erste umfassende und aktuelle Beschreibung des Gebiets um Greiz, Weida, Berga, Triebes, Hohenleuben, Elsterberg, Mylau und Netzschkau. Die naturräumliche Ausstattung, die Entwicklung der Kulturlandschaft, die geschichtliche Prägung in all ihren Facetten sowie der Bestand an Boden- und Baudenkmälern werden in dieser Landeskunde nicht zuletzt durch die thematischen Karten und zahlreiche weitere Abbildungen für ein breites Publikum anschaulich aufbereitet. Das Buch kann als Nachschlagewerk und Exkursionsführer benutzt werden.
(Landschaften in Deutschland – Werte der deutschen Heimat; 68)
Köln,, Weimar; Wien, 2006. XXII, 498 Seiten. 80 s/w- und farb. Abb.. 2 Übersichtskarten in Rückentasche.
ISBN 3-412-09003-4 

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