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Sozialräumlicher Wandel und Persistenz im Prozess der Transformation in den Grenzregionen Ostmitteleuropas zwischen Polen und seinen östlichen Nachbarn

PERIPHERE REGIONEN

Das Forschungsprojekt widmete sich der Untersuchung der sozialökonomischen Entwicklung in den ostpolnischen Grenzregionen am Vorabend des EU-Beitritts Polens. Dabei wurden Formen und Erscheinungen von Persistenz und Wandel wirtschafts- und sozialräumlicher Strukturen in diesen Regionen sowie deren Beziehungen untereinander erforscht.

Ergebnisse:
Die Auswertung der Fallstudien zeigte, dass die bessere Durchlässigkeit der Grenze seit 1991 überwiegend positiv bewertet wurde. Die zunehmende Öffnung der Grenze fand ihren Ausdruck in dem deutlich gestiegenen grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr. Die Expertenbefragung ergab, dass die Zunahme des Grenzverkehrs in den letzten zehn Jahren und die Entwicklung verschiedener Formen des Grenzhandels sowohl in den polnischen Grenzregionen als auch in seinen östlichen Nachbarstaaten zu einem wichtigen lokalen bzw. regionalen Impulsgeber für grenzüberschreitende Kontakte der Bevölkerung geworden ist.

Publikationen:
Haase, Annegret / Wust, Andreas / Knappe, Elke / Grimm, Frank-Dieter (2004): Wandel in ostmitteleuropäischen Grenzregionen. Auswirkungen der zunehmenden Durchlässigkeit der polnischen Ostgrenze auf Grenzregionen und Grenzbeziehungen. Leipzig: Leibniz-Institut für Länderkunde, (Beiträge zur Regionalen Geographie; 59), 236 S.

Bearbeitung:
Frank-Dieter Grimm, Elke Knappe, Annegret Haase, Andreas Wust

Kooperation:
Prof. Dr. P. Eberhardt, Dr. T. Komornicki, Dr. H. Poweska, Dr. H. Kowalski (Institut für Geographie und Raumordnung der Polnischen Akademie der Wissenschaften Warschau), Prof. Dr. O. Shablij, Dr. G. Anisimova (Institut für Geographie, Universität Lviv), Prof. Dr. D. Karev, Dr. A. Smaljantshuk (Universität Grodno), Prof. Dr. G. Fjodorov, Dipl.-Geogr. A. Ksenofontov (Institut für Geographie, Universität Kaliningrad)

Laufzeit:
Dezember 1999 bis Dezember 2001

Projektförderung:
DFG

Weitere Informationen:
 Elke Knappe
Tel.: +49 (0)341 255-6504


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