Leibniz-Institut für Länderkunde
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Bildarchiv

ARCHIV FÜR GEOGRAPHIE

Die Bilddokumente des Archivs sind hauptsächlich regional, in Teilen nach ihrer Provenienz erfasst.

 


Fotosammlung (ab 1860er Jahre)

Der Bestand des ca. 120.000 historische Fotografien umfassenden Bildarchivs beruht im Wesentlichen auf dem Sammlungsbestand Mitte der 1960er Jahre und stellt ein breit angelegtes Konvolut bildlicher Darstellungen über Kontinente, Länder, einzelne Regionen, deren Völker und Kulturen sowie ihrer Tierwelt und Vegetation dar. Neben fotografischen Einzelabzügen und Panoramen unterschiedlicher Formate und Techniken befinden sich in geringem Umfang auch Diapositive, z. T. aus Glas, im Bildarchiv. Die Negative wurden 1986 an die Deutsche Fotothek in Dresden abgegeben.

Das Sammlungsprofil ist Ergebnis verschiedenster Provenienzen, bestehend aus privaten Schenkungen, übernommenen Nachlässen und Archivbeständen sowie gezielten Ankäufen. Auffassungen, Spezialisierungs- und Interessengebiete verschiedenster Wissenschaftler, aktuelle Tendenzen oder Moden waren für die Sammlung prägend und bestimmen den heutigen Motivcharakter des Bildarchivs, der sich in seiner weltweiten Orientierung wesentlich von ähnlichen "geographischen" Archivbeständen unterscheidet. Als Bildautoren sind u.a. bekannte Reisefotografen (z. B. Samuel Bourne, Albert Frisch, Marc Ferrez, Pascal Sebah, Alinari) und Ateliers (George Leuzinger, Horgan und Taber, Bonfils) vertreten.

Seit Juni 2002 wurde mit der digitalen Erschließung historischer Fotografien begonnen. Diese sind im Online-Katalog der Bibliothek ( www3.domestic.de) recherchierbar. Die Auswahl der folgenden Sammlungen erlaubt einen Einblick in den reichen Gesamtbestand der Fotosammlung im Bildarchiv des Leibniz-Instituts für Länderkunde.



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