Schrumpfende Städte sind Orte der Verlierer der Transformation von der fordistischen Industrie- zur globalisierten Dienstleistungsgesellschaft. Sie sind keine vorübergehende Ausnahme, sondern ein Muster der Zivilisation, das in den kommenden Jahrzehnten die Stadtentwicklung weltweit prägen wird. Am Beispiel ausgewählter internationaler Standorte (Detroit, Manchester/Liverpool, Halle/Leipzig, Ivanovo) wurden die Prozesse der Depopulation und Deindustrialisierung, deren Ursache und Wirkung auf die urbane Kultur untersucht.
Ergebnisse: Im Rahmen des Projekts wurde für die Fallstudie „Schrumpfende Städte – Teilstudie Ivanovo (Russland)“ am IfL die sozialökonomische Analyse für das Gebiet Ivanovo und ausgewählte Städte des Gebiets erstellt. Die Ergebnisse flossen in die Ausstellung 1 des Initiativprojektes „Schrumpfende Städte – Internationale Untersuchung“ ein.
Publikationen: Brade, Isolde / Treivish, Andrej (2004): Ein vergessener Winkel Russlands – das Beispiel Ivanovo. In: Oswalt, Philipp (Hrsg.): Schrumpfende Städte, Band 1. Internationale Untersuchung. Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz Verlag.
Brade, Isolde / Rattchina, Marina (2004): Die Stadt Ivanovo und ihre aktuellen Probleme. Ein sozial-ökonomischer Vergleich auf regionaler Ebene. In: Ivanovo – eine Stadt in postsozialistischer Transformation, Arbeitsmaterialien hrsg. vom Initiativprojekt der Bundeskulturstiftung „ Schrumpfende Städte“.
Band I: dt. Version
Band Ia: russ. Version
Bearbeitung: Isolde Brade, Marina Rattchina (Mitarbeiterin am IfL)
Kooperation: Andrej Trejwisch (Geographisches Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau)
Laufzeit des Teilprojektes Iwanowo: 2003 bis 2004
Weitere Informationen:
Isolde Brade Tel.: +49 (0)341 255-6512

¹ Ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes unter Leitung von Philipp Oswalt, Architekt und Publizist, Berlin, in Kooperation mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, der Stiftung Bauhaus Dessau und der Zeitschrift ARCH+ www.shrinkingcities.com


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