Wie entstehen im alltäglichen Handeln und in der alltäglichen Kommunikation von Individuen, Gruppen und Organisationen räumliche Vorstellungen, Symbolisierungen und Schematisierungen? Und wie werden sie im Umfeld von sozialer, politischer und wirtschaftlicher Steuerung verwendet? Diese und weitere Fragen untersucht der Arbeitsschwerpunkt „Forschungen zur Theorie“.
Die Geographie selbst gehört zu den Produzenten derartiger Regionalisierungen. Die Forschungen des IfL beziehen deshalb die Wissenschaftsgeschichte des Faches mit ein, um Diskurstraditionen und ihre Bedeutung für die gegenwärtige Forschung und Theorieentwicklung aufzuspüren und zu analysieren. Die Projekte des Arbeitsschwerpunktes stehen in engem Zusammenhang mit den empirischen Forschungen des Instituts in den Arbeitsbereichen „Regionalgeographische Forschungen“ und
„Adressatenorientierter Wissenstransfer“.
Ansprechpartnerin:
Ute Wardenga
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