Die regionalgeographischen Forschungen des IfL sind in drei Felder unterteilt. Eine überwiegend kontinuierliche Aufgabe besteht darin, den räumlich-funktionalen Wandel in Europa, in der Regel auf der Meso- oder Mikroebene, zu dokumentieren und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus werden die Analysen der Meso- und Mikroebene zusammengeführt, um an der Modellbildung im Bereich der Regionalen Geographie mitzuwirken, vorherrschende Annahmen zu überprüfen bzw. zu ergänzen. Des Weiteren werden Forschungen mit einer mehr angewandt-geographischen Zielrichtung durchgeführt.
| Räumlich konzentrieren sich die Forschungen derzeit auf zwei Kategorien:
Stadt- und Metropolregionen, die als dynamische wirtschaftliche Aktivräume eine zunehmende Bedeutung erlangen, und periphere Regionen, die durch sehr ungleiche Entwicklungen – von zunehmender Marginalisierung und funktionaler Reduzierung bis hin zur aktiven Gestaltung regionaler Wirtschaftskreisläufe – gekennzeichnet sind.
Die verbindende Fragestellung impliziert Ansätze zur Typisierung der beiden Raumkategorien, die einerseits im gesamteuropäischen Kontext vergleichend ausgerichtet ist und andererseits versucht, den spezifischen Verhältnissen der aktuellen Entwicklungen im östlichen Europa Rechnung zu tragen.
Ansprechpartnerin:
Elke Knappe Tel.; +49 (0)341 255-6504
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