Leibniz-Institut für Länderkunde
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Regionalgeographische Forschungen

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

Die regionalgeographischen Forschungen des IfL sind in drei Felder unterteilt. Eine überwiegend kontinuierliche Aufgabe besteht darin, den räumlich-funktionalen Wandel in Europa, in der Regel auf der Meso- oder Mikroebene, zu dokumentieren und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus werden die Analysen der Meso- und Mikroebene zusammengeführt, um an der Modellbildung im Bereich der Regionalen Geographie mitzuwirken, vorherrschende Annahmen zu überprüfen bzw. zu ergänzen. Des Weiteren werden Forschungen mit einer mehr angewandt-geographischen Zielrichtung durchgeführt.



Räumlich konzentrieren sich die Forschungen derzeit auf zwei Kategorien:

  •  Stadt- und Metropolregionen, die als dynamische wirtschaftliche Aktivräume eine zunehmende Bedeutung erlangen, und
  •  periphere Regionen, die durch sehr ungleiche Entwicklungen – von zunehmender Marginalisierung und funktionaler Reduzierung bis hin zur aktiven Gestaltung regionaler Wirtschaftskreisläufe – gekennzeichnet sind.

Die verbindende Fragestellung impliziert Ansätze zur Typisierung der beiden Raumkategorien, die einerseits im gesamteuropäischen Kontext vergleichend ausgerichtet ist und andererseits versucht, den spezifischen Verhältnissen der aktuellen Entwicklungen im östlichen Europa Rechnung zu tragen.

Ansprechpartnerin:
 Elke Knappe



Stadt- und Metropolregionen
Peripherien europäischer Metropolen
Zwischen Gentrification und Abwärtsspirale – Sozialräumlicher Wandel und Persistenzen in Wohnquartieren ausgewählter Stadtregionen des mittleren und östlichen Europa
Neue demographische Muster der Raumentwicklung in Ostdeutschland
Konkretisierung der Leitbilder für den erweiterten deutsch-polnischen Grenzraum
Ökonomische Pole in metropolitanen Peripherien und nachhaltige Entwicklung
Segregation und Gentrification in der schrumpfenden Stadt: Eine Längsschnittstudie in Leipziger Altbaugebieten
Segregation und Gentrification in der schrumpfenden Stadt – die Bedeutung raumbezogener Stereotype und Symbole
Stabilität und Attraktivität von Wohnquartieren in sächsischen Großstädten
Suburbanisierung in Deutschland – Aktuelle Tendenzen (Buchprojekt)
Der Aufbau Ost als Gegenstand der Forschung – Untersuchungsergebnisse seit 1990
Schrumpfende Städte im internationalen Vergleich – Teilprojekt Ivanovo¹
The Transformation of Urban Space in Post-Soviet Russia – the case of St. Petersburg
Der Bedeutungswandel der Städte innerhalb des russischen Städtesystems während der Transformationsphase
ACRE - Accommodating Creative Knowledge – Competitiveness of European Metropolitan Regions within the Enlarged Union
Demographischer Wandel – Komplexität als Herausforderung für die Stadt- und Regionalentwicklung
Visualisierung innerstädtischer Wanderungen
Cities in Competition: Chances and Risks of Cooperation (ARL-Projekt)
Periphere Regionen
Sächsisch-tschechischer Grenzraum
Umweltbildung und Umweltbewusstsein
Workshop in Kaliningrad mit anschließender Exkursion in das Untersuchungsgebiet Slavsk
Developing Europe’s Rural Regions in the Era of Globalization (DERREG): An Interpretative Model for Better Anticipating and Responding to Challenges for Regional Development in an Evolving Internationalisation
Lokale Vernetzungen in Kleinstädten des östlichen Europa
Stagnation oder Entwicklung: Periphere ländlich geprägte Regionen im östlichen Europa
Jenseits der Grenze – periphere Regionen Russlands im Wandel
RegioSustain: Biomasse zu Energie – Nachhaltigkeit für regionale Wirtschaftskreisläufe
Partizipationsmöglichkeiten peripherer Räume an ökonomischen Entwicklungsprozessen am Beispiel des rumänischen Westgebirges
Sozialräumlicher Wandel und Persistenz im Prozess der Transformation in den Grenzregionen Ostmitteleuropas zwischen Polen und seinen östlichen Nachbarn
Scenar 2020 – Scenario study on agriculture and the rural world

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