Das 1992 neu gegründete Leibniz-Institut für Länderkunde blickt auf eine über hundertjährige Tradition zurück, die sich von einem Museum für vergleichende Länderkunde über das Deutsche Institut für Länderkunde bis hin zum Institut für Geographie und Geoökologie der Akademie der Wissenschaften der DDR erstreckt. Seine in der Satzung festgelegten Aufgaben liegen heute im Bereich der grundlagenorientierten regionalgeographischen Forschung zu Deutschland und Europa. Einen Abriss der Geschichte des Instituts finden Sie auf den folgenden Zeittafeln:


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- 1.1.1906
Berufung des a. o. Professors für Mineralogie Dr. Walther Bergt als selbstständiger Leiter der Abteilung für vergleichende Länderkunde im Museum für Völkerkunde - 1907
Der Rat der Stadt beschließt die Selbstständigkeit des Museums für Länderkunde. - 1909
Eingabe von Bergt an den Rat der Stadt über die Planmäßigkeit des Museumsausbaus und auftretende Schwierigkeiten - Febr. 1924
Streichung der einzigen Personalstelle; Versetzung von W. Bergt in den vorzeitigen Ruhestand; Beauftragung von Fritz Krause mit der ehrenamtlichen Museumsleitung - Dez. 1924
Verkauf des alten Grassimuseums am Königsplatz an die Textilmeßgesellschaft; Räumung der Völker- und Länderkundemuseen

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